…denn Qualität                      hat eine Adresse!
    Teeinsel Sylt   
seit 1997
© Speyerer Tee Contor

Schwarztee

Teepflanzen wachsen in tropischen und subtropischen Regionen rund um den Äquator. Zum optimalen Wuchs benötigen sie viel Feuchtigkeit und Wärme, jedoch nicht zu viel Sonne. Tee gedeiht in höheren Lagen, wenn die klimatischen Voraussetzungen stimmen. Man unterscheidet zwei verschiedene Teepflanzen (siehe Grüntee) sowie verschiedene Hybride/Kreuzungen. Ein Teebaum kann über 100 Jahre alt werden, aber normalerweise werden die Pflanzen nach 30-40 Jahren gerodet.

Herstellung des schwarzen Tees

Es   werden   immer   die   frisch   gewachsenen   Blätter   geerntet,   two leafs   and   a   but   (2   Blätter   und   1   Blattknospe).   In   vielen   Gebieten wird noch per Hand von erfahrenen Pflückerinnen geerntet. In   Regionen,   wo   eher   billige   Tees   hergestellt   werden,   kommen Pflückmaschinen    zum    Einsatz,    welche    wie    ein    Rasenmäher das gesamte Blatt auf eine bestimmte Höhe abschneiden (pflücken) .   Die   geernteten   Blätter   werden   in   Manufakturen   für 10-12 Stunden in Welktröge gelegt (welken) . Die     Blätter     verlieren     hierbei     bis     zu     einem     Drittel     ihrer Feuchtigkeit.   Sie   werden   schlaff   und   ledrig.   In   Rollmaschinen werden   diese   unter   leichtem   Druck   zwischen   2   Platten   gedreht, damit    die    Blattzellen    aufgebrochen    und    Teile    der    Zellsäfte freigegeben   werden   (rollen) .   Nun   verbindet   sich   Sauerstoff   mit den Säften und die Oxidation (fermentieren)  setzt ein. Die     Blätter     „rosten“     und     färben     sich     kupferfarben,     und Geschmacks-    und    Farbstoffe    werden    aktiv.    Nun    wird    das Blattgut    für    maximal    2,5    Stunden    in    einem    kalten,    feuchten Raum   ausgelegt,   bis   die   Fermentation   den   gewünschten   Grad erreicht   hat.   Je   nach   Grad   wird   die   Tassenfarbe   dunkler   und das Aroma   (Flavour)   weniger   fein.   Danach   wird   der   Tee   in   Öfen mit     heißer     Luft     getrocknet     (trocknen)     und     kommt     als unsortierter schwarzer Tee heraus. Auf   Rüttelsieben   werden   die   verschiedenen   Blattgrößen/grade herausgesiebt       (sortieren) ,       zum       Schluss       erfolgt       die Verpackung.

Anbaugebiete

Assam     ist    das    größte    zusammenhängende    Teeanbaugebiet der   Welt.   Es   liegt   im   Nordosten   Indiens.   Geerntet   wird   von April bis    Ende    November/Anfang    Dezember,    in    einigen    Regionen das    ganze    Jahr.   Assam-Tees    sind    meist    kräftig,    malzig    und dunkelfärbend.   Sie   werden   gerne   für   Friesen-   oder   englische Mischungen verwendet. Ceylon   bietet   im   Zentrum   des   Landes   gute   Anbaugebiete   für einen     kupferfarbenen,     würzigen     Tee.     Das     Spektrum     an Qualitäten    decken    die    verschiedensten    Distrikte    wie    z.B. Nuwara   Eliya,   Dimbula   oder   Uva   ab.   Geerntet   wird   ganzjährig. Leider   verlieren   die   Ceylon-Tees   in   den   letzten   Jahren   stark   an Qualität,   u.a.   wegen   der   gestiegenen   Produktionskosten   und der   ökonomischen   Beschränkungen   auf   den   Plantagen.   Man stellt mehr „tea for price“ als „tea for quality“ her. Darjeeling    Valley   liegt   in   Nordindien   auf   400   bis   2400   m   Höhe im   Grenzgebiet   am   Fuße   des   Himalayas.   Geernet   wird   von Mitte    März    bis    November.    Die    Frühlingsblätter    werden    zum bekannten     first     flush     verarbeitet     und     die     besten,     fein- aromatischen    Qualitäten    mit    dem    Flugzeug    nach    Europa gebracht   (Flugtee).   Ab   April   bis   etwa   Mitte   Mai   findet   die   Ernte für   den   so   genannten   Inbetween   statt.   Ab   Mitte   Mai   bis   Anfang Juli    (Beginn    des    Monsunregens)    werden    die    vollmundigen, blumigen   second   flushs   geerntet.   Danach   werden   die   einfachen Darjeelings   mittlerer   Qualität   geerntet.   Im   Herbst   wachsen   die Teeblätter   recht   zügig,   daher   fehlt   den   Autumnals   häufig   das schöne Aroma.

Blattgrade

Blatt Tees sind O.P. Orange Pekoe, F.O.P Flowery…, G.F.O.P Golden…, T.G.F.O.P. Tippy…, S.T.G.F.O.P. Silver oder Superior…. Diese Bezeichnungen sagen nichts über die Qualität aus, es steht jedem Teegarten frei, eine dieser Bezeichnungen für seinen Blatt-Tee zu verwenden. Broken-Tees sind Absiebungen aus den Blatt-Tees oder werden schon als solche hergestellt. Sie sind recht kräftig, dunkel und manchmal leicht bitter. Sie sollten nicht zu hoch dosiert werden und nicht lange ziehen. Bezeichnungen siehe Blatt-Tees, allerdings mit einem B für Broken davor B.O.P. Fannings werden fast nur für Aufgussbeutel verwendet. Kräftig, dunkel färbend und meist bitter. Dust ist die Bezeichnung für die übrig bleibenden, feinsten, fast staubähnlichen Blattstückchen. Sie sind sehr ergiebig und bitter und bilden die Grundlage für Teebeutel.
China hat die älteste Teekultur. Sie bevorzugen jedoch grünen Tee, nicht desto weniger produzieren die Chinesen einen meist teein- und gerbstoffärmeren Schwarztee. Die Anbaugebiete liegen vor allem im Süden des Landes. In Keemun, Yunnan oder Szechuan wird nach Indien die zweitgrößte Menge an Schwarztee produziert. Auf Java und Sumatra wird traditionell Tee angebaut, der hauptsächlich in Mischungen Verwendung findet. Afrika produziert Tee für englische Teemischungen oder Teebeutel. In Deutschland findet man in gut sortierten Fachgeschäften vereinzelt einen guten Kenia Tee. Tibet und Nepal bringen hervorragende Schwarztees hervor, welche nach und nach in den Teefachgeschäften zu finden sind.
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Schwarztee

Teepflanzen wachsen in tropischen und subtropischen Regionen rund um den Äquator. Zum optimalen Wuchs benötigen sie viel Feuchtigkeit und Wärme, jedoch nicht zu viel Sonne. Tee gedeiht in höheren Lagen, wenn die klimatischen Voraussetzungen stimmen. Man unterscheidet zwei verschiedene Teepflanzen (siehe Grüntee) sowie verschiedene Hybride/Kreuzungen. Ein Teebaum kann über 100 Jahre alt werden, aber normalerweise werden die Pflanzen nach 30-40 Jahren gerodet.

Herstellung des schwarzen Tees

Es   werden   immer   die   frisch   gewachsenen   Blätter   geerntet,   two leafs   and   a   but   (2   Blätter   und   1   Blattknospe).   In   vielen   Gebieten wird noch per Hand von erfahrenen Pflückerinnen geerntet. In   Regionen,   wo   eher   billige   Tees   hergestellt   werden,   kommen Pflückmaschinen   zum   Einsatz,   welche   wie   ein   Rasenmäher   das gesamte Blatt auf eine bestimmte Höhe abschneiden (pflücken) .   Die   geernteten   Blätter   werden   in   Manufakturen   für   10- 12 Stunden in Welktröge gelegt (welken) . Die   Blätter   verlieren   hierbei   bis   zu   einem   Drittel   ihrer   Feuchtigkeit. Sie    werden    schlaff    und    ledrig.    In    Rollmaschinen    werden    diese unter    leichtem    Druck    zwischen    2    Platten    gedreht,    damit    die Blattzellen    aufgebrochen    und    Teile    der    Zellsäfte    freigegeben werden   (rollen) .   Nun   verbindet   sich   Sauerstoff   mit   den   Säften   und die Oxidation (fermentieren)  setzt ein. Die      Blätter      „rosten“      und      färben      sich      kupferfarben,      und Geschmacks-   und   Farbstoffe   werden   aktiv.   Nun   wird   das   Blattgut für    maximal    2,5    Stunden    in    einem    kalten,    feuchten    Raum ausgelegt,   bis   die   Fermentation   den   gewünschten   Grad   erreicht hat.   Je   nach   Grad   wird   die   Tassenfarbe   dunkler   und   das   Aroma (Flavour)   weniger   fein.   Danach   wird   der Tee   in   Öfen   mit   heißer   Luft getrocknet   (trocknen)   und   kommt   als   unsortierter   schwarzer   Tee heraus. Auf    Rüttelsieben    werden    die    verschiedenen    Blattgrößen/grade herausgesiebt (sortieren) , zum Schluss erfolgt die Verpackung.

Anbaugebiete

Assam    ist   das   größte   zusammenhängende   Teeanbaugebiet   der Welt.   Es   liegt   im   Nordosten   Indiens.   Geerntet   wird   von   April   bis Ende    November/Anfang    Dezember,    in    einigen    Regionen    das ganze     Jahr.     Assam-Tees     sind     meist     kräftig,     malzig     und dunkelfärbend.    Sie    werden    gerne    für    Friesen-    oder    englische Mischungen verwendet. Ceylon    bietet    im    Zentrum    des    Landes    gute    Anbaugebiete    für einen   kupferfarbenen,   würzigen   Tee.   Das   Spektrum   an   Qualitäten decken    die    verschiedensten    Distrikte    wie    z.B.    Nuwara    Eliya, Dimbula   oder   Uva   ab.   Geerntet   wird   ganzjährig.   Leider   verlieren die    Ceylon-Tees    in    den    letzten    Jahren    stark    an    Qualität,    u.a. wegen   der   gestiegenen   Produktionskosten   und   der   ökonomischen Beschränkungen   auf   den   Plantagen.   Man   stellt   mehr   „tea   for   price“ als „tea for quality“ her. Darjeeling    Valley   liegt   in   Nordindien   auf   400   bis   2400   m   Höhe   im Grenzgebiet    am    Fuße    des    Himalayas.    Geernet    wird    von    Mitte März   bis   November.   Die   Frühlingsblätter   werden   zum   bekannten first   flush   verarbeitet   und   die   besten,   fein-aromatischen   Qualitäten mit   dem   Flugzeug   nach   Europa   gebracht   (Flugtee).   Ab   April   bis etwa   Mitte   Mai   findet   die   Ernte   für   den   so   genannten   Inbetween statt.   Ab   Mitte   Mai   bis   Anfang   Juli   (Beginn   des   Monsunregens) werden    die    vollmundigen,    blumigen    second    flushs    geerntet. Danach     werden     die     einfachen     Darjeelings     mittlerer     Qualität geerntet.   Im   Herbst   wachsen   die Teeblätter   recht   zügig,   daher   fehlt den Autumnals häufig das schöne Aroma.