…denn Qualität                      hat eine Adresse!
    Teeinsel Sylt   
seit 1997
© Speyerer Tee Contor

Grüntee

Camelia Sinensis & Thea Assamica

Die    Blätter    der    Teepflanze    (Camellia    Sinensis    oder    Thea Assamica)   können   zu   grünem   oder   schwarzem   Tee   verarbeitet werden.    Bei    der    Herstellung    des    grünen    Tees    werden    die Blätter   nach   dem   Welken   nicht   gerollt,   sondern   kurz   gedämpft oder   geröstet.   Die   Zellstruktur   bleibt   erhalten   und   die   für   die Fermentation verantwortlichen Enzyme werden zerstört. Der    Tee    behält    seine    grüne    Farbe    und    vor    allem    auch    die meisten    Mineralstoffe,    Vitamine    und    Polyphenole.    Grüntee wurde   bzw.   wird   in   vielen   Kulturen   als   Heiltee   geschätzt   und getrunken.   Ursprünglich   kommt   der   grüne   Tee   aus   China   (2737 v.   Chr.)   und   Japan   (ca.   800   n.   Chr.).   Mittlerweile   wird   aber   auch in     Indien,     Ceylon     und     anderen     Anbauländern     Grüntee hergestellt.   Die   Herkunft,   die   Lage   der   Gärten,   das   Klima,   die Ernte,    der    Boden,    die    traditionelle    Verarbeitung    entscheidet beim Tee über die Qualität und das spezifische Aroma.

Wirkung des grünen Tees

Grüntee   wirkt   positiv   gegen   Arteriosklerose,   hohen   Blutdruck und Hirnschlag. Er    besitzt    ein    Enzym,    das    den    Auslösemechanismus    von hohem   Blutdruck   positiv   beeinflusst.   Verschiedene   Katechine im   grünen   Tee   hemmen   die   Bildung   von   Substanzen,   die   eine Mutation    von    Körperzellen    erzeugen    (z.B.Metastasen).    Der hohe   Fluorgehalt   im   Grüntee   kann,   sogar   beim   regelmäßigen Ausspülen    nach    den    Mahlzeiten,    Karies    verhindern.    Das    im Grüntee   enthaltene   Tannin   ist   20   mal   wirksamer   als   Vitamin   E, welches      durch      das      Vermindern      von      Superoxyd      den Alterungsprozess     herabsetzt     (höchste     Lebenserwartung     in Japan).    Der    im    Grüntee    enthaltene    hohe    Zinkgehalt,    ist besonders während der Schwangerschaft wichtig. Amerikanische    und    japanische    Fachleute    der    Universitäten fanden   heraus,   dass   Grüntee   zweifelsfrei   einen   hochwirksamen Wirkstoff             gegen             Krebserkrankungen             enthält (Epigallocatechingallat),       dem       eine       Anti-Tumor-Wirkung zugeschrieben wird.

Gegenanzeigen

Bisher sind keine konkreten Nebenwirkungen bekannt. Bei   übermäßigen   Genuss   (30 Tassen   täglich)   können   Probleme im Verdauungstrakt auftreten.

Zubereitung

Grüner   Tee   kann   auf   verschieden   Arten   zubereitet   werden.   Für unseren    europäischen    Geschmack    und    passend    zu    unserer recht    „schweren“    Ernährung    empfiehlt    sich    die    europäische Zubereitung.

Europäische Zubereitung

6-8   g   Teeblätter   mit   einem   Liter   65   –   80   °C   heißem   Wasser (nach   dem   Kochen   Wasser   5-8   Minuten   offen   stehen   lassen; für   Eilige:   einen   Schuss   kaltes   Wasser   beifügen),   aufgießen. Nach   2-5   Minuten   absieben.   (Sollte   der   Tee   bitter   schmecken, so   war   das   Wasser   zu   heiß   oder   die   Ziehdauer   zu   lang.   Bei längerem    Verbleib    der    Teeblätter    im    Wasser    werden    mehr Gerb-   und   Bitterstoffe   ausgelöst,   welche   sich   „beruhigend“   auf den   Verdauungstrakt   auswirken   (Verstopfungsgefahr   bei   träger Darmflora).

Chinesische Zubereitung

Teeblätter mit kochendem Wasser übergießen und nach 20 Sekunden abschütten (Dieser Vorgang bezeichnet man als „waschen oder reinigen des Tees“). Nun die Teeblätter erneut aufgießen, jetzt jedoch mit ca. 80 °C heißem Wasser. Die Teeblätter verbleiben in der Flüssigkeit bis die Kanne ausgetrunken ist. Danach wird erneut mit 80 °C heißem Wasser nachgefüllt.

Japanische Zubereitung

Teeblätter mit 65 °C – 75 °C heißem Wasser 1-3 Minuten ziehen lassen. Gleiche Teeblätter nochmals übergießen (2. Aufguss), Ziehdauer verkürzen. Das Mehrfachaufgießen sollte mit qualitativ hochwertigem Tee, und immer im Anschluss erfolgen. Nicht die Teeblätter zuerst morgens, dann mittags oder gar abends nochmals übergießen (Gefahr der Schimmelpilzbildung, Aromaverlust).

Inhaltsstoffe

Koffein (Teein) sanfte Belebung ohne Kreislaufstörung Gerbstoffe (Tannine) beruhigen und stabilisieren den Verdauungstrakt Alkaloide (Theophyllin, Theobromin) harntreibend, gefäßerweiternd, regen die Herztätigkeit auf sanfte Weise an Fluor Kariesprophylaxe Mangan aufbauende Wirkung auf das Bindegewebe, Knorpel und Knochen Ätherische Öle Geruch und Aroma des Tees Aminosäuren fangen die Wirkung des Koffeins auf, daher verträglicher als Kaffee Saponine regulieren den Fettstoffwechsel Vitamin B1 stärkt Nervenzellen und Muskeln Vitamin B2 fördert den Stoffwechsel Vitamin B5 steigert den Stoffwechsel und Entgiftungsreaktionen Vitamin C stimuliert die Immunabwehr und reguliert den Zellstoffwechsel.

Pestizide an Teeblättern

Rückstände werden im Tee leider immer wieder festgestellt. Besonders betroffen sind einfache Teesorten aus China, aber auch Japan ist diesbezüglich aufgefallen. Jedoch verbleiben 80-85 % der Schadstoffe im Siebrückstand des Tees, weil die meisten Pestizide nur schwer wasserlöslich sind. Nur ein geringer Teil geht also in den Aufguss. Dazu kommt, dass die Grenzwerte bei Tee bis zu 10 mal höher liegen als vergleichsweise bei Obst und Gemüse, obwohl hierbei die Pestizide direkt, d.h. unverdünnt aufgenommen werden. Man müsste etwa 20.000 Tassen stark belasteten Tee am Tag trinken, um den Pestizidgehalt von einer belasteten Tomate zu erreichen. Tee ist und bleibt daher ein gesundes und zum Trinken unbedenkliches Getränk. Das Speyerer Tee Contor führt ausschließlich rückstandskontrollierte Tees, welche in orthodoxer und sozialverträglicher Weise angebaut und geerntet werden. Selbstverständlich runden Tees aus gut geführten Biogärten das Sortiment ab.
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Grüntee

Camelia Sinensis & Thea Assamica

Die     Blätter     der     Teepflanze     (Camellia     Sinensis     oder     Thea Assamica)   können   zu   grünem   oder   schwarzem   Tee   verarbeitet werden.   Bei   der   Herstellung   des   grünen   Tees   werden   die   Blätter nach    dem    Welken    nicht    gerollt,    sondern    kurz    gedämpft    oder geröstet.     Die     Zellstruktur     bleibt     erhalten     und     die     für     die Fermentation verantwortlichen Enzyme werden zerstört. Der   Tee   behält   seine   grüne   Farbe   und   vor   allem   auch   die   meisten Mineralstoffe,   Vitamine   und   Polyphenole.   Grüntee   wurde   bzw.   wird in     vielen     Kulturen     als     Heiltee     geschätzt     und     getrunken. Ursprünglich   kommt   der   grüne   Tee   aus   China   (2737   v.   Chr.)   und Japan   (ca.   800   n.   Chr.).   Mittlerweile   wird   aber   auch   in   Indien, Ceylon    und    anderen    Anbauländern    Grüntee    hergestellt.    Die Herkunft,   die   Lage   der   Gärten,   das   Klima,   die   Ernte,   der   Boden, die    traditionelle    Verarbeitung    entscheidet    beim    Tee    über    die Qualität und das spezifische Aroma.

Wirkung des grünen Tees

Grüntee   wirkt   positiv   gegen   Arteriosklerose,   hohen   Blutdruck   und Hirnschlag. Er   besitzt   ein   Enzym,   das   den   Auslösemechanismus   von   hohem Blutdruck   positiv   beeinflusst.   Verschiedene   Katechine   im   grünen Tee   hemmen   die   Bildung   von   Substanzen,   die   eine   Mutation   von Körperzellen   erzeugen   (z.B.Metastasen).   Der   hohe   Fluorgehalt   im Grüntee    kann,    sogar    beim    regelmäßigen    Ausspülen    nach    den Mahlzeiten,   Karies   verhindern.   Das   im   Grüntee   enthaltene   Tannin ist   20   mal   wirksamer   als   Vitamin   E,   welches   durch   das   Vermindern von     Superoxyd     den     Alterungsprozess     herabsetzt     (höchste Lebenserwartung    in    Japan).    Der    im    Grüntee    enthaltene    hohe Zinkgehalt, ist besonders während der Schwangerschaft wichtig. Amerikanische   und   japanische   Fachleute   der   Universitäten   fanden heraus,   dass   Grüntee   zweifelsfrei   einen   hochwirksamen   Wirkstoff gegen    Krebserkrankungen    enthält    (Epigallocatechingallat),    dem eine Anti-Tumor-Wirkung zugeschrieben wird.

Gegenanzeigen

Bisher sind keine konkreten Nebenwirkungen bekannt. Bei   übermäßigen   Genuss   (30   Tassen   täglich)   können   Probleme   im Verdauungstrakt auftreten.

Zubereitung

Grüner   Tee   kann   auf   verschieden   Arten   zubereitet   werden.   Für unseren   europäischen   Geschmack   und   passend   zu   unserer   recht „schweren“ Ernährung empfiehlt sich die europäische Zubereitung.

Europäische Zubereitung

6-8   g   Teeblätter   mit   einem   Liter   65   –   80   °C   heißem   Wasser   (nach dem   Kochen   Wasser   5-8   Minuten   offen   stehen   lassen;   für   Eilige: einen    Schuss    kaltes    Wasser    beifügen),    aufgießen.    Nach    2-5 Minuten   absieben.   (Sollte   der   Tee   bitter   schmecken,   so   war   das Wasser   zu   heiß   oder   die   Ziehdauer   zu   lang.   Bei   längerem   Verbleib der    Teeblätter    im    Wasser    werden    mehr    Gerb-    und    Bitterstoffe ausgelöst,    welche    sich    „beruhigend“    auf    den    Verdauungstrakt auswirken (Verstopfungsgefahr bei träger Darmflora).

Chinesische Zubereitung

Teeblätter mit kochendem Wasser übergießen und nach 20 Sekunden abschütten (Dieser Vorgang bezeichnet man als „waschen oder reinigen des Tees“). Nun die Teeblätter erneut aufgießen, jetzt jedoch mit ca. 80 °C heißem Wasser. Die Teeblätter verbleiben in der Flüssigkeit bis die Kanne ausgetrunken ist. Danach wird erneut mit 80 °C heißem Wasser nachgefüllt.

Japanische Zubereitung

Teeblätter mit 65 °C – 75 °C heißem Wasser 1-3 Minuten ziehen lassen. Gleiche Teeblätter nochmals übergießen (2. Aufguss), Ziehdauer verkürzen. Das Mehrfachaufgießen sollte mit qualitativ hochwertigem Tee, und immer im Anschluss erfolgen. Nicht die Teeblätter zuerst morgens, dann mittags oder gar abends nochmals übergießen (Gefahr der Schimmelpilzbildung, Aromaverlust).